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Geschichte der Prinzen-Garde

Erste Uniformen

Die Uniformen waren ein besonderes Problem, da es weder eine Uniformschneiderei noch einen Uniformverleih gab.

Doch Schneidermeister Bernhard Börger wusste Rat: „Stiefel und weiße Schützenhose besorgt sich jeder selbst, blaue Arbeitsjacke werden gemeinsam beschafft. Die werden dann auf Taille gearbeitet und an Kragen und Manschetten mit rotem Stoff besetzt.“ Aber wer sollte diese Arbeit in so kurzer Zeit noch bewältigen? Börgers Antwort: „Icke, und euch kostet das keinen Pfennig!“ Die Kopfbedeckung „zauberten“ Willi Bußmann, August Schlierkamp und Hubert Hagen in mühevoller Kleinarbeit hohe bunte Papphelme mit Kokarde und Sturmriemen. Die Materialien dazu wurden von Olfener Firmen freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Somit beliefen sich die Gesamtkosten der Uniformen auf nur 289,48 DM.

Auch eine Standarte sollte nicht fehlen. Da Stoff zu teuer war, sägte man aus Sperrholz eine Standartenform, bemalte sie in den Gardefarben Blau und Weiß und befestigte sie an einer Tragestange.

Die Frage nach einen Gardelokal war eigentlich gar keine. Einstimmig beschloss die erste Versammlung, dass das Gründungslokal auch Gardehauptquartier sein sollte.

Das erste öffentliche Auftreten der Prinzengarde zu Karneval 1949 war zwar von Sturm und Regen begleitet, doch tanzte und sang sich die Garde in die Herzen der Olfener und der zahlreichen auswärtigen Zuschauer. Prinz Thedor war so begeistert, dass er spontan den Kommandeur und den Adjudanten stellvertretend für die ganze Garde, zum Frühschoppen in sein Haus einlud.