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Session Blog - Kitt Olfen

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01.2017

Kinderdreigestirn

OLFEN. Das Kinderdreigestirn ist sich einig: „Rot-Weiß ist die schönste Farbe für den Prinzen“, erklärt Prinz Luis I. Schröpel. Sein Johann Justus Althoff und das Funkenmariechen Lisa Lohmann finden das auch und nicken zustimmend. In dieser närrischen Session 2017 regiert Prinz Luis I. das Kindervolk in Olfen.

Dass eine andere Farbe gar nicht in Frage kam, das liegt vielleicht auch an der Liebe zum Dortmunder BVB; aber auch der anderen Borussia, in diesem Falle Gladbach, drückt Luis die Daumen. In der E3 beim SuS Olfen spielt Luis auch Fußball. Seine weiteren Hobbys sind Schwimmen, Skifahren und Darten.

Dass er nun Kinderprinz in Olfen ist, verdankt er seiner Großmutter, Angelika Frane. „Die hat mich angemeldet“. Das fand Luis auch gut, denn es war immer sein Wunsch, einmal selbst Prinz zu sein. Für ihn ist Karneval eine ganz tolle Sache, weshalb er auch regelmäßig ins Kinderkarnevalszelt geht. Und das macht er nicht allein, sondern mit seinem Johann Justus. Die Beiden sind beste Freunde seit dem Kindergarten. Jetzt sind sie neun und acht Jahre alt und gehen gemeinsam in die Kastanienklasse 3/1. Justus spielt ebenfalls Fußball in der F1 beim SuS Olfen. Auch er ist BVB-Fan. Es war dann auch für die beiden Jungen eine klare Sache, dass sie im Karneval einmal ganz oben mitmischen wollen.

In die Wiege gelegt

Und die Freude am Karneval bekamen sie schon in die Wiege gelegt. Mutter Kerstin Schröpel tanzte jahrelang bei den Kittfunken mit. Im Karnevalsumzug und im Kinderzelt erlebten sie das närrische Fest von klein auf und begeisterten sich früh für den Kitt. Blaues, närrisches Blut fließt sogar in Justus‘ Adern. Vater Marco war 1986 Kinderprinz. Seit 16 Jahren ist er Mitglied der Prinzengarde. Opa Heinz war 20 Jahre bei der Garde dabei.

Auf der Bühne stehen

Funkenmariechen Lisa hatte schon immer den Wunsch, einmal vorne auf der Bühne zu stehen. Im Zelt schaute sie deshalb stets ganz genau hin, wenn das Funkenmariechen seinen Auftritt hatte. Sie tanzt bei den Kittfunken und kennt sich aus mit den Schritten. Für den Leiter des Kinderkarnevals, Frank Saatkamp, bleibt Lisa immer in Erinnerung: „Sie hat sich bei uns mit fünf Jahren persönlich mit einem Brief angemeldet“, sagt er. Sie ist jetzt acht Jahre alt und geht in die Weidenklasse 4/2. Neben dem Tanzen bastelt sie gerne, reitet oder spielt Keyboard. Auch Lisa wurde von ihren Eltern mit dem Kitt-Virus infiziert. Vater Thomas verteilt seit mehr als 25 Jahren das Kitt-Blättchen in seinem Bezirk. Mutter Wenke ist als Trainerin des Funkenmariechens aktiv. „Da gehe ich immer mit“, erzählt Lisa. Dabei schaut sie sich einige Schritte ab und übt sie zu Hause nach. Stolz erzählt Lisa, dass ihre Mutter sogar Karnevalspräsidentin in ihrem Heimatort Steckby in Sachsen-Anhalt war. Kinderkarneval im Zelt ist für Lisa auch das Größte.

Auf die Frage, auf was sie sich alle Drei am meisten freuen, sprudelt es aus dem kleinen Dreigestirn heraus: Schlüsselübergabe, meint Luis, Bonbonwerfen und Zelt antworten Justus und Lisa. Und gleich darauf: „Eigentlich finden wir alles toll“. Antje Pflips

Quelle: Ruhr Nachrichten

Verfasser:

Antje Pflips

2. Pressewartin